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Textiler Direktdruck

Beim textilen Direktdruck wird im Inkjetverfahren Tinte direkt auf Textilien gedruckt. Die Tinten sind meist Wasserbasierend und somit gefahrlos einsetzbar. Kundengerechte Betriebe setzen Tinten mit den entsprechenden Umweltzertifikaten ein. Beim Direktdruck werden keine Folien oder andere Trägermaterialien eingesetzt.

Es sind sehr feine Grafiken, kleine Schriften und Farbverläufe möglich. Es können Grafiken realisiert werden, die mit anderen Druckverfahren z.B. Siebdruck nicht möglich sind. Moderne Drucker können sowohl auf helle als auch auf dunkle Textilien drucken. Um die Grafiken kraftvoll darzustellen, ist je nach Textil ein mehrfacher Weißvordruck nötig. Das Textil wird in den meisten Fällen mit einem Vorbehandlungsmedium eingesprüht. Bei einigen Herstellern kommen dabei Chemikalien zum Einsatz. Beim Marktführer in diesem Bereich (Kornit) kommt lediglich eine Essighaltige Lösung zum Einsatz. Die Unbedenklichkeit kann auch hier durch Zertifikate belegt werden.

Nach dem Druck laufen die Textilien zur Trocknung durch einen Wärmekanal. Einige Drucksysteme verwenden zur Fixierung eine Presse. Dabei werden jedoch die Fasern plattgedrückt, was eher ungünstige Eigenschaften mit sich bringt.

Im Allgemeinen bestechen Direktdrucke durch eine gute Farbbrillanz und angenehmen Tragekomfort. Der Druck wirkt nicht wie eine gummiartige Platte auf dem Textil, wie es bei der Verwendung von Trägerfolien empfunden wird.

Direkt bedruckte Textilien weisen eine hohe Waschbeständigkeit auf und werden auf Freizeitkleidung aus Baumwolle, Mischgewebe oder moderne Funktionstextilien aufgebracht.

Detailbild des Direktdruck
Detailbild des Direktdrucks